Finslerhaus

Das Haus neben der Waggonia wurde 1931 als Wohnhaus für Änne (auch Aenne) Finsler (1900-1978) und ihre Kinder gebaut. Der Entwurf stammt vermutlich aus dem Büro Walther Baedekers. Finsler hatte in Loheland 1925 ihre Gymnastikausbildung abgeschlossen und blieb anschließende als Mitarbeiterin. Zu welchem Zeitpunkt sie Loheland verlassen hat, ist nicht bekannt.

Das Haus zeichnet sich durch seinen polygonalen Grundriss, das merkwürdig gestaffelte Dach und die großen Atelierfenster aus. Im Laufe der Jahre erweitert, wurde das Haus nach dem Zweiten Weltkrieg von einer Internatsgruppe genutzt.

Heute ist es wieder Wohnhaus einer Mitarbeiterfamilie.

Aus Sicht einer Loheländerin

Neben der Waggonia wurde im Winter 1931 das kleine Finslerhaus gebaut. Es war Wohn- und Hundehaus der Mitarbeiterin Aenne Finsler. Seit vielen Jahren leben dort die Kinder der ersten Schuljahre mit ihren Betreuerinnen. Das Haus ging in den Besitz der Loheland-Stiftung über und wurde durch Anbau erweitert.

Elisabeth Hertling, Das Entstehen und das Werden der Schulsiedlung Loheland, 1984,
aus Drei Frauen – drei Geschichten – Loheland Stiftung, Seite 192