Landhaus
Das Landhaus wurde 1928/29 vom Hamburger Architekten Walther Baedeker (1880-1959) errichtet. Seither dient es als Wohnhaus für Mitarbeiterinnen. Inzwischen wurde es umgebaut und erweitert. Die historische Fotografie der Lichtbildwerkstatt Loheland zeigt den ursprünglichen Zustand um 1930. Das Landhaus ist unter den von Baedeker entworfenen Häusern das südlichst gelegene, lag doch sein eigentliches Arbeitsgebiet in Hamburg und auf Sylt. Da er mit den Loheländerinnen befreundet war, betreute er hier vor Ort mit seinem Hamburger Büro die dynamische Bauphase der 1920er Jahre. Zumeist setzte er die Gestaltungsentwürfe von Louise Langgaard, einer der beiden Gründerinnen Lohelands, fachlich um. Das Haus wurde viele Jahre von Valerie Wizelsperger (1890-1975), der Leiterin der Fotowerkstatt und langjährigen Geschäftsführerin Lohelands bewohnt. Louise Langgaard hatte im oberen Bereich ebenfalls einen Rückzugsraum. Noch heute ist das Landhaus ein Wohnhaus.