Steinhaus
Nach Rundbau, Eulenturm und dem weiter oben im Gelände gelegenen Schuppen entstand 1924/25 das Steinhaus als viertes Gebäude mit kreisförmigen oder ovalem Grundriss. Der Entwurf stammte von Louise Langgaard und war vermutlich von Gebäuden des ungarischen Architekten Vigand inspiriert. Die fachliche Betreuung der Entwürfe und der Bauausführung lag bei dem Hamburger Architekten Walther Baedeker. Obwohl optisch die Rundung und die skulpturale Dachgestaltung in der Außenansicht dominieren, wurde das Haus nach dem Sandstein des Mauerwerks benannt. Das Steinhaus soll als „Torwächterhaus“ am Eingang in die Siedlung gedacht gewesen sein. Tatsächlich genutzt wurde es jedoch als Wohnhaus u.a. von Hedwig von Rohden und anderen Lehrerinnen mit ihren Doggen.