Places

  • Waggonia

    Das künstlerische und kunstgewerbliche Atelier-Ensemble ist wohldas ungewöhnlichste Einzeldenkmal Lohelands. Unter der Holzverschalung und den steilen Dächern verbergen sich vier Eisenbahnwaggons der preußischen Reichsbahn. 1925 wurden sie gekauft und nach Loheland gebracht. Hier wurden sie auf Sandsteinsockel gesetzt, mit einem Dach überbaut und Innen wie Außen mit Holz verkleidet. Es entstand ein einzigartiges Raumensemble, das…

  • Eulenturm

    Der runde Turm, der sich zwischen den Bäumen hinter dem Rundbau verbirgt, gehört zu den frühen technischen Einrichtungen der Siedlung. Er wurde 1923 als Transformatorenturm nach Plänen des Fuldaer Architekten Hermann Mahr, Mitglied des BDA, gebaut. Seinen heutigen Namen verdankt er einer Eule, die ihn als Schlafplatz „nachnutzte“. Der Turm wurde bauhistorisch untersucht und denkmalgerecht…

  • Steinhaus

    Nach Rundbau, Eulenturm und dem weiter oben im Gelände gelegenen Schuppen entstand 1924/25 das Steinhaus als viertes Gebäude mit kreisförmigen oder ovalem Grundriss. Der Entwurf stammte von Louise Langgaard und war vermutlich von Gebäuden des ungarischen Architekten Vigand inspiriert. Die fachliche Betreuung der Entwürfe und der Bauausführung lag bei dem Hamburger Architekten Walther Baedeker. Obwohl…

  • Rundbau (Waldorf-Kindertagesstätte Loheland)

    Der steinerne Rundbau entstand 1920, während der farbig abgesetzte holzverschalte Anbau aus den späten 1980er Jahren stammt. Der Entwurf des historischen Rundbaus von 1920 gehtmaßgeblich auf Louise Langgaard, eine der beiden Gründerinnen Lohelands, zurück. Ein kleines Team experimentierfreudiger junger Menschen war daran beteiligt. Hierzu gehörte die spätere Architektin Gretel Norkauer oder auch Kurt Wehlte, der…

  • Hilkerhaus

    Namensgeber dieses Baus war der Reformpädagoge Franz Hilker (1881-1961), der für sich und seine Familie 1933 auf dem Grundstück der Loheländerinnen diesen Holzpavillon baute. Zunächst war das Haus wohl nur als Feriendomizil gedacht. Bald nach Kriegsbeginn siedelte die in Berlin lebende Familie jedoch vollständig hierher um. Franz Hilker war einer der konzeptionellen „Köpfe“ der gymnastischen…

  • Sutorhaus

    Das Haus Der flachgedeckte Holzpavillon in L-Form wurde 1932/33 errichtet. Für die Pläne zeichnet Emil Hermann verantwortlich, der den Auftrag vermutlich durch die Vermittlung seines Cousins Carl Hermann bekommen hatte. Dieser war Mitarbeiter des Hamburger Büros des Architekten Walther Baedeker, das etliche der Bauten dieser Phase begleitete. Vor der dunklen Verschalung der Außenwand springen die…

  • Franziskusbau

    Der Franziskusbau war das Herzstück der „Schule für Körperbildung, Landbau und Handwerk“. Hier wurde Gymnastik unterrichtet, die Feste im Jahreslauf gefeiert, die Toten aufgebahrt, Theater gespielt, Fastnacht gefeiert oder Konzerte gegeben. Er war damit der zentrale Gemeinschaftsbau Lohelands und ist es noch heute. Die Rudolf-Steiner-Schule nutzt den Bau neben den Bewohner:innen für Monatsfeiern, für Theater-…

  • Evahaus

    Das Haus Der spitzgiebelige und – mit Souterrain – viergeschossige Bau wurde 1924/25 mit Sandsteinen aus dem eigenen Steinbruch errichtet. Entwurf und Umsetzung lagen in den Händen des Hamburger Architekturbüros von Walther Baedeker. Das Evahaus wurde 2016 mit Mittelndes Landesamtes für Denkmalpflege Hessen / des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst denkmalgerecht saniert. So konnte…

  • Gäst:innenparkplatz

    Dieser zentral gelegene Parkplatz in Loheland ist mit Platz für etwa 60 Fahrzeuge der größte in Loheland und steht allen Besucher:innen zur Verfügung. Das Wiesenhaus ist über die Treppe am unteren Ende des Parkplatzes in wenigen Schritten erreicht. Nach oben hingegen führt der direkte Weg zur Schule. Auch für Café+Laden ist dies die nächste Parkmöglichkeit….